Charite Campus Mitte Berlin - zertifiziert für Myasthenia gravis

 

 

Charite Universitätsmedizin Berlin

NeuroCure Clinical Research Center NCRC
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Ansprechpartner: Prof. Dr. med. Andreas Meisel

 

 

Fehlerhafte Informations-Flyer der DMG  - LEMS ohne Beachtung durch die Charite?
Homepage ohne das Lambert-Eaton-Syndrom?

 

 

(1)  "Charite Campus Mitte - Myasthenie-Ambulanz der Klinik und Polyklinik für Neurologie"

 

 

"Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Myasthenia gravis und das „verwandte" Lambert-Eaton-Syndrom sind seltene neurologische Krankheiten, die in den meisten Fällen gut behandelbar sind. Die Ursache DER [Hervorhebung durch F.M. Erkrankung [statt "Erkrankungen"F.M.] liegt in einer Fehlregulation des Immunsystems..., die zu eienr gestörten Signalübertragung...und somit zu einer Abnahme der muskulären Belastbarkeit führt. Oft beginnt DIE [Hervorhebung durch F.M.] Erkrankung mit Doppelbildern und breitet sich teilweise auf den gesamten Körper aus....." [Das ist eine Fehlinformation im Hinblick auf das Lambert-Eaton-Syndrom M.T.].

Die einmalige Erwähnung des "Lambert-Eaton-Syndrom" scheint im Flyer-Text später feigenblattmäßig eingeschoben zu sein.
Der Text wäre korrekt, wenn "Lambert-Eaton-Syndrom" als Wort fehlte.

"Lambert-Eaton-Syndrom" ist im weiteren Text nicht einmal als Begriff wieder aufgetaucht.
Alle Informationen beziehen sich auf die Myasthenia gravis. ein Drittel davon auf die Thymusdrüse.

 

 

(2) Man sollte meinen, der in der Charite ausliegende Flyer der Deutschen Myasthenie Gesellschaft - die ja der  Charite das besondere Siegel "zertifiziert" verliehen hat -  würde mit dem eigenen Fleinen einen  Ausgleich für die fehlende Information im Flyer der Charite leisten. Tut er nicht:


2011-11-27

         Wiederholte Erinnerung:



Vorsicht: Der aktuelle Flyer "Das Lambert-Eaton-Syndrom''" der Deutschen Myasthenie Gesellschaft (DMG)
enthält Fehler: Unter "Symptomatischer Therapieansatz" heißt es:

"3,4-Diaminopyridin (60-80 mg)
(Medizinprodukt, individueller Heilversuch)"


[Entgegen dem Original hier durchgestrichen, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. F.M.]

Korrekt ist:
Amifampridin /3,4-Diaminopyridin (3,4-DAP) ist ist ein ARZNEIMITTEL,
Sowohl als (kostengünstige) Individual-Rezeptur (Kapsel), als auch als Fertigarzneimittel.

Amifampridin ist seit Ende 2009, also seit 2 Jahren in der symptomatischen Anwendung beim
Lambert-Eaton-Myasthenischen-Syndrom (LEMS) kein "Heil-Versuch(!)" mehr, sondern
ein auf europäischer Ebene zugelassener Wirkstoff.

Der fehlerhafte Flyer liegt natürlich in Kliniken und manchen Arztpraxen aus, vor allem
in den "Zertifizierten Myasthenie Zentren" der DGM, wo doch laut Anspruch dort alles besonders
korrekt zugehen soll.

Am 22. Nov. 2011 anlässlich des LEMS-Treffens in Kassel habe ich ein Vorstandsmitglied der DMG eindringlich um Korrektur gebeten.

Ich hatte die Fehler zunäschst auf der Homepage der DMG unter
"Fachartikel: Was ist das Lambert-Eaton-Syndrom?" entdeckt.
Dort hat sich bis heute 21h nichts geändert.


Puzzling??

My doc says: 3,4-DAP in capsules is a medicinal product (= medicine)

German Docs say "Arzneimittel" which means exactly the same!

"Arzneimittel" are your Headache tablets and your "Azathioprin" for

immunosuppression.

 

For "Medizin-Produkt" the English say: 'medical device'.

Examples for medical devices are:

Heart-Lung-Machine and Infusion Pump..

 

Conclusion

3,4-DAP in Kapseln ist ein Arzneimittel.

Dir Rippenschere ist ein Medizinprodukt.


Medicinal product (dtsch Arzneimittel): 
'Any substance or combination of substances presented for treating or preventing disease in human beings or animals'.
Quelle: Article 1 (2) of European Council Directive 65/65/EEC.

 

 

(3)  Suchen Sie mal mit Hilfe des Stichworts "Lambert-Eaton" auf der Homepage der Charite.
Wenn Sie inhaltlich lohnend fündig werden, teilen Sie mir das bitte mit.

 

    Stichwort "Myasthenia gravis" führt zu

    "Studien zur Myasthenia gravis (Auswahl): Die Rolle des Thymus bei der Myasthenia gravis

    Obwohl die Assoziation zwischen einer Vergrößerung oder einem Tumor des Thymus (Bries) und der autoimmunen Myasthenia gravis schon seit längerem bekannt ist, ist die Frage nach Ursache und Wirkung dieser Verknüpfung nach wie vor ungeklärt. Durch diese Studie erhoffen wir uns neue Erkenntnisse über die Entstehung der Myasthenie und der mit ihr assoziierten Auto-Antikörper-Bildung. Weiterhin möchten wir die Auswirkungen einer Entfernung des Thymus auf das Immunsystem im Rahmen der Myasthenia gravis untersuchen.."