Einzelfaelle - Never say Never

 

Never say never? Oder: Ausnahmen bestätigen die Regel.

 

Die Beispiele aus der Literatur, die hier nach und nach vorgestellt werden, entsprechen nicht immer den algemeinen Erfahrungen und Erkenntnissen von Experten. Aufgrund dieser Einzelfälle sollte niemand die regelhaften Darstellungen in Leitlinien und  (anderen) Konsenspapiere in Frage stellen natürlich, aber gelegentliche Abweichungen auch für möglich halten.

 

 

 

 Siehe auch:

 Lambert-Eaton-Syndrom und Myasthenia gravis. 

 Mögliche diagnostische Missverständnisse.
 Medizin und Forschung. muskel report 02/2008.

 http://lambert-eaton-myasthenisches-syndrom.de/dgm-aktuell.pdf#zoom=100<


 

 

 


Thymom

 

LEMS + Thymom

 

Mitsuaki Morimoto MD et alii (und weitere Autoren aus Chirurgie und Neurologie) janpan. Klinik und Universität)
Thymoma With Lambert-Eaton Myasthenic Syndrome: Case report 

In: The Annals of Thorakic Surgery.Vol. 89, Issue 6. June 2010, Pages 2001-2003

 

Bei einer  62jährige Frau, die über Schwäche in Armen und Beinen berichtete, wurde das Lambert-Eaton-Myasthenische Syndrom (LEMS)diagnostiziert: Im EMG zeigte sich ein Inkrement von  über 200 % bei  30 Hz of Stimulation des Abductor hallucis Muskels (Daumenspreizer, als  „brevis" und „longus" zusammenwirkend). Das CT (Computer Tomogramm) zeigte eine "well-circumscribed, solid anterior mediastinal mass with heterogeneous contrast enhancement.". Die mikroskopische Untersuchung des Gewebes führte zur Diagnose eines kortikalen Thymoms. Es wurde chirurgisch entfernt.

 

 


 

10. / 11. Okt. 2010: In diesen Tagen beginnt eine Thymomstudie:

 

Effektivität einer Sandostatin®  LAR ® Behandlung bei Patienten mit primär inoperablem Thymom zur Reduzierung des Tumorvolumens

http://www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/Medizin/Neurologie/patienten/thym_stud.html

 

Prof. Dr. med. Berthold Schalke

  Studienleitung: Prof. Dr. med. Berthold Schalke.
  Neurologische Universitätsklinik im BKR (Regensburg)




 

Prof. Schalke hat sich auf der "Neurowoche" in Mannheim im September 2010 sehr für LEMS engagiert gezeigt.
Ich habe ihn gebeten, auf seiner Seite im Internet (Uni Regensburg/Neurologie) überall dort, wo MG erwähnt ist, LEMS bitte zu ergänzen. Ich bin sehr zuversichtlich in dieser Beziehung (F.M:)

 


 

2004 erschien eine Dissertation aus dem Pathologischen Institut Würzburg.


Andrea Bauer:
Prognostische und therapeutische Aspekte von Thymomen:
Eine retrospektive Studie von 582 Fällen.

Das PDF kann im Internet aufgerufen werden.