Antikörper

 

 

Antikörper bei Myasthenia gravis

 

Sie "....verursachen...eine Verminderung funktionstüchtiger Acetylcholin-Rezeptoren und schließlich eine Zerstörung der postsynaptischen Membran“

 

„Der natürliche Ersatz von funktionstüchtigen Acetyl-Rezeptoren reicht schließlich nicht mehr aus, um diesen vorzeitigen und beschleunigten Abbau zu kompensieren. Wenn mehr als 50% der Acetylcholin-Rezeptoren in ihrer Funktion gestört sind, bricht der sog. Sicherheitsfaktor zusammen, und es kommt dann zur belastungsabhängigen Muskelfunktionsstörung.“ [Hervorhebung nicht im Original]

Quelle:
Prof. Dr. F..
Schumm: Myasthenia gravis
41. Kongress der Ärztekammer Nordwürttemberg
27. bis 29. Januar 2006 Stuttgart

 

2011-06-20

Autoantukörper bei ("seropositiver") Myasthenia gravis.

"Zirka 80% der Patienten mit erworbener Myasthenia gravis weisen Serumautoantikörper gegen AChR auf, und 10% der Betroffenen haben Autoantikörper gegen MuSK gebildet. Weitere ca. 10% sind sog. doppelseronegative  Myasteniepatienten. Die LRP....ist ein guter Kandidat als Antigen für Autoantikörper bei seronegativen Myastheniepatienten.
Quelle:
A. Abicht, S. Kröger, B. Schoser: Neuromuskuläre Signalübertragung im Erwachsenenalter. Nervenarzt 2011, 82.707-711.